Was tun mit alten Werbebannern nach einem Logo- oder Markenwechsel?
Prüfen Sie, ob Ihre bisherigen Banner zu Taschen und Accessoires werden können – mit einem bewussten Umgang mit alten Logos, Farben und Motiven.
Neues Erscheinungsbild, vorhandenes Material
Ein neues Logo, andere Unternehmensfarben oder ein geänderter Name: Nach einem Markenwechsel passen vorhandene Werbebanner, Fahnen oder Rollups häufig nicht mehr zum aktuellen Auftritt.
Das Material kann trotzdem noch für eine Verarbeitung zu Taschen geeignet sein. Bevor daraus ein neues Produkt entsteht, sollten zwei Fragen geklärt werden: Lässt sich das Banner verarbeiten? Und wie darf das bisherige Erscheinungsbild auf den fertigen Produkten sichtbar werden?
COMEBAGS unterstützt Sie bei der Auswahl passender Taschenmodelle und der Abstimmung der Verarbeitung.
Bleibt das alte Logo auf den Taschen sichtbar?
Beim Upcycling wird der vorhandene Druck nicht automatisch entfernt. Logos, Schriftzüge und andere Motive bleiben auf dem Material und können auf den fertigen Taschen erscheinen.
Ob bestimmte Bereiche beim Zuschnitt ausgespart werden können, hängt von ihrer Position und Größe ab. Auch das gewünschte Taschenmodell und die benötigte Stückzahl spielen eine Rolle.
Ein großflächig oder mehrfach aufgedrucktes Logo lässt sich unter Umständen nicht vermeiden. Wenn das alte Erscheinungsbild keinesfalls mehr sichtbar sein darf, muss dies vor der Beauftragung eindeutig geklärt werden. Das wird dann in das Briefing für die Abteilungen mit aufgenommen.
Welche gestalterischen Möglichkeiten gibt es?
1) Farben und einzelne Motivbereiche nutzen
Manche Banner enthalten größere Flächen ohne Logo oder Schriftzug. Ob diese für die benötigten Zuschnitte ausreichen, prüfen wir anhand Ihres Materials und der gewünschten Produkte.
Eine gezielte Auswahl kann die nutzbare Fläche und damit die mögliche Stückzahl verringern.
2) Das bisherige Motiv bewusst einbeziehen
Wenn die bisherige Gestaltung weiterhin gezeigt werden darf, können Taschen daraus an eine frühere Kampagne oder einen Abschnitt der Unternehmensgeschichte erinnern.
Das kann beispielsweise für ein internes Projekt oder als Erinnerung für Mitarbeitende passen. Entscheidend ist, dass diese Verwendung zu Ihren eigenen Vorgaben für den Markenwechsel passt.
Welche Produkte passen zum vorhandenen Banner?
Kleinere Accessoires benötigen andere Zuschnittflächen als größere Taschen. Je nach Verteilung des Druckmotivs können dadurch unterschiedliche Möglichkeiten entstehen.
Eine pauschale Empfehlung ist ohne Blick auf das Banner schwierig. Senden Sie uns deshalb möglichst ein Foto des vollständigen Motivs sowie die Maße und die Anzahl der vorhandenen Banner.
Teilen Sie uns auch mit, welche Bereiche sichtbar bleiben dürfen und welche vermieden werden sollen.
Wer sollte die Verwendung intern abstimmen?
Beziehen Sie die bei Ihnen für Marke und Gestaltung zuständigen Personen frühzeitig ein. Klären Sie vor der Fertigung, ob und in welchem Zusammenhang das bisherige Logo oder Kampagnenmotiv weiterverwendet werden darf.
So kann die Produktauswahl auf einer klaren Grundlage erfolgen. Das gilt besonders, wenn auf den Bannern zusätzlich Namen, Bilder oder Logos anderer Beteiligter enthalten sind.
So starten Sie Ihr Upcycling-Projekt nach dem Markenwechsel
Für eine erste Einschätzung benötigen wir:
- Fotos der vollständigen Banner;
- Materialangaben und Maße;
- die gewünschte Produktart und Stückzahl;
- klare Hinweise zum Umgang mit alten Logos und Motiven;
- den vorgesehenen Einsatzzweck;
- einen gewünschten Termin, falls vorhanden.
Gemeinsam besprechen wir, welche Verarbeitung für Ihr Material und Ihre gestalterischen Vorgaben infrage kommt.






















