Logo Comebags - Recycling Upcycling von Werbebannern zu Taschen

Pressematerial

Vororttermin

bei der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V.

In der Regel sehen wir keine Vororttermin um die Produktion anzuschauen vor. Grund ist, dass manche Mitarbeiter mit Beeinträchtigung verängstigt werden, was wir natürlich vermeiden wollen. Falls Sie Bilder haben möchten, kann das unsere Presseabteilung für Sie übernehmen.

Bildmaterial

für Presseveröffnetlichungen

Das hier zum Download bereitgestellte Bildmaterial ist für Medien- und Presseveröffentlichung verwendbar. Das Material darf nur mit Bezug und der Nennung von COMEBAGS, der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten oder ct3-kommunikation GmbH genutzt werden und muss in einem positiven und dem Projekt COMEBAGS wohlwollenden Kontext stehen. Der Ausschnitt der Bilder kann geändert werden, jedoch dürfen die Bilder mit Personen nicht verfremdet werden. Produktabbildungen können zum Erstellen von MockUps (Gestaltungsbeispiele) bearbeitet werden. Um Belegexemplare wird gebeten.

Bilder der Arbeitsbereich der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten
Zip-File mit 11 Jpegs, ca. 20 MB

Bilder von fertigen Taschen
alle Taschenformate, diverse Kunden
Zip-File mit ca. 470 Jpegs, ca. 591 MB

Bilder des Herstellungsprozesses der Taschen #4 in Standort Bruchsal für den Kunden AOK Baden-Württemberg
Zip-File mit 270 Jpegs, ca. 750 MB

Bilder des Herstellungsprozesses der Taschen #3 in Standort Graben für den Kunden Air France – KLM – Delta Airlines
Zip-File mit 50 Jpegs, ca. 161 MB

Bilder des Herstellungsprozesses einer Textiltasche in Standort Graben für den Kunden AOK Baden-Württemberg
Zip-File mit 183 Jpegs, ca. 200 MB

Bilder des Stanzen in Standort Graben und und fertige Taschen #1 für den Kunden Hornbach Baumarkt
Zip-File mit 47 Jpegs, ca. 285 MB

Bilder des Herstellungsprozesses der Kulturbeutel in Standort Bruchsal für den Kunden AOK Baden-Württemberg
Zip-File mit 120 Jpegs, ca.360 MB

Pressetext über das Projekt COMEBAGS

gegründet 2012 · seit 2013 produktiv

Gerne können Sie diese Text oder Teile davon nutzen und abändern. 
In jedem Text sollte die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten genannt werden, nicht genannt werden muss Christian Tschürtz oder ct3-kommunikation GmbH. Da die Lebenshilfe auf Engagement der Industrie angewiesen ist, wäre es toll, wenn Sie noch einen Hinweis wie „Lebenshilfe Bruchsal – Ihr zuverlässiger Partner nicht nur für Textil-, sondern auch in Metall-, Holz- und Konfektionierungsarbeiten.“ mit einbauen könnten.

Kurzer Text:

Faszinierend, welche individuellen Produkte durch Upcycling entstehen können: Aus gebrauchten Werbebannern aus Mesh und PVC-Planen, Roll-ups, Messerückwänden und Fahnen werden robuste Taschen, Dokumentenhüllen, Turnbeutel oder Schlampermäppchen gefertigt.
Das Besondere dabei: Kunden erhalten Produkte, die direkt aus ihrem eigenen gelieferten Banner hergestellt werden. So bleibt die ursprüngliche Gestaltung sichtbar und wird in neuer Form weiter genutzt.
Die Fertigung erfolgt in der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. in Zusammenarbeit mit der VAW Bruchsal. Dort werden die Banner zunächst zugeschnitten, gereinigt und anschließend genäht. Die Arbeit erfolgt in integrativen Einrichtungen – bei der Lebenshilfe durch Menschen mit Behinderungen sowie in der VAW im vollzuglichen Arbeitswesen.
Da jede Tasche aus einem anderen Ausschnitt des Banners gefertigt wird, ist jedes Produkt ein Unikat – kein Teil gleicht dem anderen.

Langer Text:

Das Projekt COMEBAGS basiert auf einem einfachen, aber konsequent umgesetzten Nachhaltigkeitsgedanken: Robuste Materialien wie Werbebanner aus Mesh und PVC-Planen, Roll-ups, Messerückwände und Fahnen werden nach ihrer ursprünglichen Nutzung nicht entsorgt, sondern sinnvoll weiterverwertet. In Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen entstehen daraus neue, hochwertige Produkte – eine Verbindung aus ökologischem und sozialem Mehrwert.
COMEBAGS setzt bewusst einen Kontrapunkt zu kurzlebigen Massenartikeln. Statt günstiger Importware stehen langlebige Produkte, handwerkliche Qualität und regionale Fertigung im Mittelpunkt. Inspiriert vom Fairtrade-Gedanken erhalten alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette eine faire Vergütung. Gerade für Unternehmen, die sich im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) engagieren, ist dieser Ansatz ein entscheidender Faktor.
Die Idee ist dabei ebenso einfach wie überzeugend: Unternehmen stellen ihre ausgedienten Werbebanner oder Fahnen zur Verfügung, aus denen anschließend Taschen gefertigt werden. Das Besondere daran ist, dass der Kunde aus seinem eigenen gelieferten Banner genau seine individuellen Produkte erhält. So bleibt die ursprüngliche Gestaltung sichtbar und erhält eine neue Funktion.
Die Grundidee entstand, als der Grafiker Christian Tschürtz gemeinsam mit einem Kunden feststellte, dass es zu schade ist, hochwertige Banner nach einmaligem Einsatz zu entsorgen. Aus diesem Impuls entwickelte sich das Projekt COMEBAGS, das in Kooperation mit der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. umgesetzt wurde. Nach einer intensiven Entwicklungsphase startete das Angebot im Mai 2013 zunächst mit einem Taschenmodell. Aufgrund der positiven Resonanz wurde das Sortiment bereits kurze Zeit später um weitere Produkte wie Dokumentenmappen, Turnbeutel, Schlampermäppchen und Kulturbeutel sowie verschiedene Taschentypen erweitert.
Die Produktion erfolgt bis heute in sozialen Einrichtungen, insbesondere in der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V.. Dort werden die Banner zugeschnitten, gereinigt und anschließend genäht. Ein Großteil der Arbeit wird von Menschen mit Behinderungen übernommen, unterstützt durch erfahrene Fachkräfte. Ergänzend erfolgt ein Teil der Fertigung im vollzuglichen Arbeitswesen, der VAW Bruchsal.
Bei diesem Projekt steht der Mensch im Mittelpunkt. Serienfertigung im klassischen Sinne gibt es nicht – jedes Teil entsteht aus einem individuellen Bannerabschnitt und ist damit ein echtes Unikat.

Kurzer Text (englisch):

Recycling Bags made out of banners

It is fascinating to see what unique products can be created through upcycling: Used advertising banners made of mesh and PVC tarpaulins, roll-ups, backdrop materials and flags are transformed into durable bags, document folders, gym bags and pencil cases.
What makes this special is that customers receive products made directly from their own supplied banners. This ensures that the original design remains visible and is given a new purpose.
Production takes place at the Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. in cooperation with VAW Bruchsal. There, the banners are first cut, cleaned and then sewn. The work is carried out in inclusive facilities – at Lebenshilfe by people with disabilities and at VAW within the prison work program.
As each bag is made from a different section of the banner, every product is unique – no two items are alike.

Lebenshilfe Bruchsal-Bretten

Produktionsstätte für die Recycling-Produkte

Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Bezirk Bruchsal-Bretten e. V.
Im Fuchsloch 5
76646 Bruchsal
Telefon 07251 715 -0
www.lebenshilfe-bruchsal.de
www.facebook.com/Lebenshilfe.Bruchsal
Vereinsregister: AG Bruchsal VR 0144
1. Vorsitzender: Alex Huber, Bürgermeister a.D.
Hauptgeschäftsführer: Peter Hafner

Die Lebenshilfe wurde 1963 als Selbsthilfevereinigung gegründet, um Menschen mit Behinderungen wirksam zu unterstützen. Inzwischen bietet der gemeinnützige Verein Arbeitsplätze für über 800 Erwachsene mit Handicap an den Standorten Graben-Neudorf, Bretten und Bruchsal, wo sich ihr Hauptsitz mit Verwaltung befindet.
Auch die Hauptwerkstatt ist hier ansässig, unter ihrem Dach sind eine Schreinerei und Schweißerei, ein Verpackungs- und ein Textilarbeitsbereich sowie eine Montage- und Metallabteilung integriert. Menschen mit schwersten Behinderungen werden in Förder- und Betreuungsgruppen betreut. In Bruchsal befindet sich zudem der Sitz der Integrationsfirma multicap gGmbH, einer 100%-Tochter der Lebenshilfe, ihr gehört auch der CAP-Markt in Graben-Neudorf an.

Der überwiegende Teil der Mitarbeiter hat eine geistige Behinderung. Menschen mit einer seelischen Behinderung arbeiten in der Zweigwerkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung in der Bruchsaler Moltkestraße. Sie verfügt über die Produktions- und Dienstleistungsbereiche Montage, Verpackung und Elektromontage, Textil, Holz, Datenarchivierung und Druck.

Die Lebenshilfe schafft Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt für geeignete Mitarbeiter mit Handicap und begleitet sie bei dieser Maßnahme. Mit einem klar strukturierten Tagesablauf und einer individuellen Betreuung wird stets auf die Situation jedes Betreuten eingegangen. Abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten und Erholungsmaßnahmen sorgen für Ausgleich, dienen auch der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung.

In unterschiedlichen Wohnformen, wie z. B. den Wohnheimen, in Außenwohngruppen und ambulant betreuten Wohnformen finden Menschen mit Handicap ein Zuhause. In zwei Wohnheimen, in Bruchsal und Graben-Neudorf, bietet die Lebenshilfe eine tagesstrukturierende Betreuung für behinderte Senioren an, die auf die Bedürfnisse und Wünsche der Rentner eingeht und somit eine Alternative zu gängigen Altenpflegeeinrichtungen darstellt. Folgerichtig wird in Bruchsal derzeit das älteste Wohnheim saniert und zu einem Wohnpflegeheim für Menschen mit Behinderung umgebaut.

Beratung und Begleitung erhalten Familien mit behinderten Kindern von der Geburt des Kindes an im Lebenshilfe-Beratungszentrum (Moltkestraße 32/34): Hier befinden sich Familien entlastende Dienste und Offenen Hilfen. Im Bereich der Offenen Hilfen bietet der gemeinnützige Verein Unterstützung anhand eigener Aktivitäten, durch Kooperation mit anderen Trägern oder durch Vermittlung von Fachdiensten anderer Organisationen. Zudem verfügen die Offenen Hilfen über eine breite Angebotspalette für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung sowie für deren Angehörige.

Mit ihrem inklusiven Projekt „Soziale Netzwerkarbeit“ ist die Lebenshilfe im nördlichen Landkreis direkt vor Ort aktiv: Durch Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Kirchengemeinden, Familienzentren, Jugendzentren, den Kommunen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren unterstützt sie Menschen mit Behinderungen, sich selbst aktiv ins Gemeinwesen einzubringen.

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